Vorsicht aber mit Umlauten und Binärdateien! Heutzutage überstehen Umlaute den Transport per E-Mail selten, da viele Rechner noch einen Zeichensatz verwenden, der keine Umlaute zuläßt. Die Geburtstätte des Computers war nun mal in Amerika. Dies ändert sich aber langsam.
Problematisch wird es auch, wenn Mailprogramme Text scheinbar umbrechen. Hat der Empfänger eine Software, die dies nicht macht, kommt die E-Mail als einzeilige Mail an. Spendieren Sie Ihrer Mail in diesem Falle ein paar Returns.
Binärdateien, wie z.B. Programme, müssen vor dem Versand zunächst als ASCII-Datei kodiert werden, z.B. mit dem Programm uuencode. Damit kann man eine ASCII-Datei erzeugen, die beim Empfang wieder dekodiert werden kann, um die Binärdatei zu erhalten. In manchen Mailprogrammen geht so etwas auch automatisch.
E-Mail ist eine neue Kommunikationsart, sie ist ein Zwischending zwischen Brief und Telefongespräch. Erinnert E-Mail zunächst zwar an einen Brief, so ist die Schreibweise doch weniger förmlich, gerade unter Leuten, die sich kennen. Es ist daher genauso leicht, eine E-Mail zu schreiben, wie jemanden anzurufen. Im Gegensatz zum Telefon, das man sofort abnehmen muß, kann man Mail dann zu lesen und beantworten, wann es einem paßt. Eine E-Mail können Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit verschicken.
E-Mail ist kein sicheres Medium. Während die E-Mail von Rechner zu Rechner zum Empfänger reist, kann theoretisch jeder Systemverwalter die E-Mail abfangen und lesen. Aus diesem Grunde sollte man vertrauliche Informationen, wie z.B. Passwörter oder Kreditkartennummern nicht offen über E-Mail verschicken. Man kann zwar E-Mails zwar verschlüsseln, aber derzeit wird diskutiert, mit Sicherheit nicht knackbare Verschlüsselungsverfahren zu verbieten. (Für nähere Infos sehen Sie dazu unter http://www.crypto.de nach.)
Als Alternative gibt es die schwarzen Bretter des Internet, die sogenannten News. Um diese Gruppen zu lesen braucht man ein Programm, einen Newsreader. Es gibt zu fast allen Themen Newsgruppen, in denen diskutiert wird. Vom Umgang mit bestimmter Hardware über Umwelt, Finanztips, und Verkehr bis hin zu Besuchen Außeridischer wird über alles mögliche diskutiert. Es gibt auch Gruppen, die sich mit lokalen Dingen beschäftigen, z.B. mit den aktuellen Kinoprogrammen im Saarland (saar.rec.kino). In Binärgruppen gibt es Programme, Sounds oder Bilder. Bei der Fülle des Angebots finden Sie bestimmt auch etwas, das Sie interessiert.
Will man mitreden, so kann man seinen Diskussionsbeitrag posten, d.h. man veröffentlicht ihn in der Gruppe. Bei moderierten Gruppen sendet man den Beitrag, das Posting zunächst an den Moderator, der es begutachtet und dann weiterschickt. Bei unmoderierten Gruppen landet das Posting direkt in der Newsgruppe.
Beim Crossposten postet man in mehrere relevante Gruppen gleichzeitig. Das Crossposten sorgt aber dafür, daß man das Posting nur einmal lesen muß, selbst wenn man alle Gruppen abonniert hat, in denen das Posting gelandet ist. Ein häufiger Anfängerfehler ist das mehrfache Posten des gleichen Artikels in verschiedenen Gruppen. Spätestens nachdem die Leute das dritte Mal auf den gleichen Artikel gestoßen sind, werden sie echt sauer.
In unmoderierten Gruppen kann jeder alles Posten. Es gibt keine Kontrolle, man kann lediglich die Artikel nachträglich löschen. Um die Umgangsformen zu regeln, gibt es die Netiquette, an die sich aber nicht alle halten. Viele Firmen empfinden es z.B. als gute Idee, die Netzteilnehmer mit ihrer Werbung zu beglücken. Sie posten ihre Werbung in mehreren nicht relevanten Newsgruppen. Natürlich nicht als Crossposting, so daß man das gleiche Posting mehrmals lesen muß. Solch ein Posting wird als Spam bezeichnet. (Der Begriff soll sich aus einem Monty-Python-Sketch ableiten, bei dem Besucher eines Restaurants in allen Gerichten, die sie bestellen können, als Hauptzutat `Spam' entdecken.)
Trotz dieser Probleme sind die Newsgruppen ein hervorragendes Forum für den Meinungsaustausch. Schauen Sie doch einfach mal rein.
Um sich die Dokumente (oder Seiten) im Web ansehen zu können, brauchen sie einen Browser. Die bekanntesten sind der Netscape Navigator, Lynx (ein Browser für ASCII-Terminals) und der Microsoft Internet Explorer. Technisch funktioniert das so: Sie starten den Browser auf ihrem Rechner, dem Client. Wollen Sie eine Seite sehen, so müssen Sie die Adresse (auch URL, uniform resource locator, genannt) dieser Seite angeben, wie z.B. http://zaphod.cs.uni-sb.de. http steht übrigens für hypertext transfer protocol. Ihr Rechner schickt dann die Anfrage an Rechner, der unter der angegebenen Adresse erreichbar ist, den Server. Als Antwort schickt der Server die angeforderte Seite an den Client. Damit ihr Browser das Dokument verstehen kann muß es in einer bestimmten Form vorliegen, die wir im nächsten Abschnitt etwas näher betrachten.
HTML wird ständig erweitert und nicht alle Weiterentwicklungen können von allen Browsern interpretiert werden. Eine gut geschriebene Internetseite sollte deshalb browserunabhängig sein, doch die wenigsten Seiten sind es.
Damit die Seiten sich dynamisch verändern können, gibt es CGI-Programme. Diese Programme laufen auf dem jeweiligen Server ab. Im Gegensatz dazu gibt es auch Programme, die man vom Netz laden kann. Diese sind in Java und Javascript geschrieben. Sie werden zunächst auf den Client geladen und laufen dann da ab. Die Interpretation und Übersetzung der Programme übernimmt der Browser, so daß die Programme plattformunabhängig sind.
So weit zur Technik, nun zum Inhalt.
Neben Forschung gibt es auch Lehre im Internet: Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen Hubert Partls HTML-Tutorial (http://www.boku.ac.at:80/htmleinf/). Sie können auch JAVA-Script lernen (http://rummelplatz.uni-mannheim.de/~skoch/js/script.htm).
Viel kostenlose Software (Freeware) kann man auch vom Web ziehen. Es gibt sogar ganze Betriebssysteme, wie z.B. LINUX, ein UNIX-Betriebssystem (http://www.linux.org). Manche Leute sehen LINUX als besseres Betriebsystem an als die üblichen kommerziell verfügbaren PC-Betriebssysteme.
Viele Leute stellen interessante Dinge ins Netz, weil es ihnen Spaß macht. Das Resultat sind werbefreie Seiten von oft erfreulich hoher Qualität. So finden Sie z.B. Kochrezepte (http://zaphod.cs.uni-sb.de/rezepte.html), Fahrplanauskunftssysteme (z.B. http://busserver.cs.uni-sb.de/), Geschichten (http://zaphod.cs.uni-sb.de/story.html), eine Filmdatenbank (http://uk.imdb.com/), Infos zu Fernsehserien (http://tvnet.com/UTVL/), und von Fans gesammelte Information zu ihren Fanobjekten (von 2CVs (http://fsinfo.cs.uni-sb.de/~abe/ente.html) bis zur Science Fiction Literatur (http://yi.com/home/faw/)).
Das Web ist auch ein hervorragender Platz, um seine eigene Meinung zu veröffentlichen. Virtuelle Zeitungen können publiziert werden ohne großen Aufwand.
Weiterhin gibt es Selbstdarstellungen von Radio und Fernsehsendern (http://www.ard.de, http://www.zdf.de, usw.) von Umweltschutzorganisationen (z.B. http://www.vcd.org/, http://www.greenpeace.de) Filmproduktionsfirmen (z.B. http://www.miramax.com/) und sonstigen Firmen (z.B. http://www.hacon.de/, die eine Fahrplanauskunft für die DB bieten). Einige Zeitungen stellen auch Teile ihrer Ausgabe ins Internet. Z.B. finden Sie die ZEIT unter http://www.zeit.de. TV-TODAY (http://www.tvtoday.de) hat sogar schon ein rudimentäres Online-TV entwickelt, mit dem man das laufende Programm vieler Fernsehsender im 5 Sekunden-Rhythmus ansehen kann.
Das Web wuchs so gewaltig, daß die Leute schon nach kurzer Zeit den Überblick verloren. Damit man heute noch Informationen im Internet finden kann bedarf es schon einer Suchmaschine. Diese Suchmaschinen grasen das Netz ab und verzeichnen alle Dokumente, die sie finden. Welche Dokumente verzeichnet sind und welchen Stand die Informationen haben kann man leider nie so genau sagen. Immerhin gibt es die Möglichkeit, den Suchmaschinen die Adresse einer Seite anzugeben. Wichtige Suchmaschinen sind z.B. Yahoo (http://www.yahoo.com), bei denen Menschen die Seiten begutachten, oder Alta-Vista (http://www.altavista.digital.com). Die Suchmaschinen finanzieren sich durch Werbung.
Sieht man sich Seiten in bezug auf ihre Gestaltung an, so kann man oft nur den Kopf schütteln. Man fragt sich, ob die Leute die die ironische Anleitung zum Schreiben von schlechten HTML-Seiten (http://www.karzauninkat.com/Goldhtml/index.htm) als ernstgemeinte Anleitung mißverstanden haben.
Gute Seiten sind browserunabhängig. Nur zu häufig gehen die Ersteller der Seiten davon aus, daß jeder die gleiche Hardware und den gleichen Browser benutzt wie sie selbst. Entsprechend übel wird die Darstellung des Ergebnisses bei Verwendung eines anderen Browsers.
Nur zu oft vergessen die Ersteller der Seiten, daß die Seiten später über das Netz gezogen werden müssen, was erheblich langsamer geht als wenn man sie direkt von der heimischen Festplatte in den PC lädt. Dementsprechend verschwenderisch gehen sie mit den Ressourcen um. Es gibt auch streichholzschachtelgroße Bilder, die später Megabytes an Speicherplatz verbraten. Wollen Sie so etwas laden, so treibt dies Ihre Telefonrechnung so stark in die Höhe, daß sie fast schon zusehen können wie dadurch der Kurs der Telekom-Aktie steigt.
Betrachten wir einmal den Inhalt der Seiten: Hier gibt es neben auf Hochglanz polierten Mülls auch wirkliche Perlen im Internet. Welche Seiten das sind, hängt natürlich von Ihren Interessen ab. Filmliebhaber werden z.B. das umfangreiche Material über Filme schätzen, das Sie auf dem Internet finden. Qualitativ hochwertige Rezensionen, Bilder und sogar Filmtrailer gibt es. Nehmen Sie als Einstieg dazu die IMDB (http://www.imdb.com). Sie wollen wissen, was in Saarbrücken und Umgebung im Kino läuft? Kein Problem: (http://zaphod.cs.uni-sb.de/kino.html). Sie sind Vegetarier? Dann interessiert Sie vielleicht http://userpage.fu-berlin.de/~frankboy/veggie/veggie.htm.
Ich weiß zwar nicht, was Sie interessiert, aber ich weiß, daß Sie Interessantes dazu im Web finden. Fragen Sie doch einfach eine Suchmaschine Ihres Vertrauens!
Tip 1: Schalten Sie das automatische Laden der Bilder ab! Bei Bedarf können sie immer noch nachgeladen werden.
Warten Sie gerne? Nein? Ich, auch nicht. Leider ist das Internet mittlerweile so stark belastet, daß die Ladezeiten vieler Dokumente unerträglich lange sind. Der Grund sind u.a. die häufig verwendeten speicherintensiven Bilder.
Der angenehme Nebeneffekt ist, daß Sie auch von allerlei Werbung verschont bleiben. Bei Seiten, die Frames benutzen, kann es sein, daß Ihr Browser die Bilder nicht automatisch nachladen kann. In diesem Falle muß man entweder von Hand laden oder das automatische Laden wieder aktivieren und nach Betrachten der Seiten wieder deaktivieren.
Tip 2: Verwenden Sie einen Proxy-Server!
Können Sie sich vorstellen, daß mehrere Leute Interesse haben, das große Satellitenbild von Meteo-France anzusehen? Wenn sich jeder das Bild selber holt wird viel Verkehr auf dem Netz verursacht. Ein Proxy kann das Problem minimieren. Das funktioniert so: Der Proxy, der direkt von ihrem Provider betrieben wird, erhält die Anforderung des Dokumentes, das Sie sehen möchten. Hat er es in lokal bei sich im Speicher, so holt er es unter der angegebenen Adresse, leitet es an sie weiter und speichert es für sich auch ab. Will noch jemand das Dokument, so bekommt er es nun sehr schnell, da der Proxy ja schon eine Kopie hat.
Tip 3: Desaktivieren Sie Java und Javascript!
Animierte, interaktive Webseiten mit Java und Javascript sind akzeptabel, wenn diese Sprachen richtig eingesetzt werden. Leider ist dies selten der Fall. Ausserdem erhöht es die Wartezeiten beim Laden.
Sie merken es von alleine, daß sie es wieder aktivieren müssen indem bestimmte Seiten, die interaktiv sein sollen, gar nichts mehr tun. Manchmal bekommen Sie auch eine explizite Warnung.
Auch aus Sicherheitsgründen ist eine Deaktivierung sinnvoll. Manche Browser hatten bzw. haben auch Sicherheitslöcher, die es erlauben, unter Verwendung von Javascript ihre E-Mail-Adresse herauszubekommen. Gerade bei unbekannten Seiten wissen Sie nie, wer sich dahinter verbirgt, daher ist Vorsicht angesagt.
Tip 4: Achten Sie auf Ihre Privatsphäre. Weisen Sie Ihren Browser an, Warnungen zu senden, wenn ein Cookie gesetzt werden soll, ihre E-Mail-Adresse als Passwort gesendet wird oder sie Information über eine unsichere Verbindung einreichen.
Vielleicht denken Sie, sie blieben anynom, wenn Sie irgendwelche Seiten herunterladen. Nun, ihren richtigen Namen geben Sie nicht preis, aber die Einträge im Logfile eines Servers haben z.B. folgende Form:
eris.rz.uni-sb.de - - [11/May/1997:13:41:05 +0200] "GET /~ralph/ HTTP/1.0" 200 2303
Das bedeutet z.B. daß vom Rechner eris.rz.uni-sb.de aus am 11.5.97 um 13:41Uhr auf die Seite ~ralph des Servers zugegriffen wurde. Wenn Sie nun wüßten, wer um diese Zeit an dem betreffenden Rechner saß, ... Seien Sie sich immer bewußt, daß diese Logfiles erzeugt werden und ihre Besuche protokollieren.
Server können Cookies auf ihrer Festplatte ablegen und einlesen. Anhand eines Cookies kann der Server also feststellen, wie oft sie seine Seiten besucht haben. Anonymous ftp kann automatisch aktivert werden und der Browser sendet Ihre E-Mail-Adresse. Damit das nicht unbemerkt passieren kann, schalten Sie die entsprechenden Warnungen ein. Sie können die Warnungen später immer noch ausschalten, wenn Sie ein Gefühl dafür haben, was so passiert.
Mehrnutzen 1: Durch das Internet ergeben sich einzigartige Synergie-Effekte. An das Internet sind Millionen von Menschen angeschlossen. Wenn sich viele zusammentun, können sie mit wenig Aufwand für den Einzelnen Gigantisches schaffen.
Das Paradebeispiel ist die Internet-Movie-Database (IMBD), die sie unter http://www.imdb.com finden. Eine der größten, vielleicht sogar die größte, Filmdatenbank der Welt. Das Problem bei solch großen Datenbanken ist die Pflege. Eine Handvoll Menschen wäre überfordert, all die Information über die ganzen existierenden Filme einzugeben.
Die IMDB geht einen anderen Weg: Alle können mit Hilfe einer Mailschnittstelle Information zu Filmen eingeben. Wenn Sie nun entdecken, daß ihr Lieblingsfilm nicht in der IMDB angezeigt wird, kein Problem, dann geben Sie einfach die entsprechenden Daten selbst ein. Entdeckt man einen Fehler, so kann man ihn auch korrigieren.
Mehrnutzen 2: Einkaufen im Ausland im Auland wird einfacher.
Englischsprachige Bücher im Original zu bekommen war früher höllisch teuer und umständlich. Natürlich hat Ihnen der Buchhandel das Buch besorgt, aber noch einmal kräftig was draufgeschlagen. Verzeichnisse der lieferbaren Bücher gibt es nicht bei uns. Da mußte man schon wissen, was man wollte. Jetzt gibt es Online-Buchläden (z.B. http://www.books.com, http://www.amazon.com), bei denen man das Verzeichnis der lieferbaren Bücher durchschauen kann und die Bücher zum amerikanischen Verkaufspreis plus Versandkosten beziehen kann,
Die Bezahlung erfolgt meist per Kreditkarte. Auch hier wird oft das Risiko diskutiert, das entsteht, wenn man die Kreditkartennummer und das Ablaufdatum via Internet verschickt. Dieses sollte man auf keinen Fall per E-Mail machen, da dann die Daten unverschlüsselt auf die Reise gehen. Es gibt sichere Verbindungen, bei denen die Daten verschlüsselt auf den Weg geschickt werden. Aber auch hier bleibt ein Restrisiko. Manchmal wird darum die Möglichkeit geboten, die Bestellung per Fax auf den Weg zu schicken. Wie im wirklichen Leben bleibt dazu noch das Risiko der Seriösität des Anbieters. Meine Strategie zur Risikominimierung ist ein Herabsetzen des Limits der Kreditkate auf einen relativ geringen Betrag.
Achtung: Im Ausland gelten oft andere Gesetze als bei uns. Nicht alles was im Ausland so locker im Internet angeboten wird, dürfen Sie bestellen. Spätestens im Zoll bleibt es dann hängen, und für Sie beginnt der Ärger.
Mehrnutzen 3: Jeder kann mit geringem Aufwand eine hohe Publizität erreichen
Bisher war es z.B. für die Umweltschutzverbände und Bürgerinitiativen teuer (Porto) und aufwendig (Eintüten von Infomaterial), die Leute zu informieren. Mit Hilfe von Postings in Newsgruppen und Webseiten läßt sich das Ganze biliger und leichter handhaben. Das Internet macht Demokratie leichter möglich. Z.B. finden Sie unter http://www.crypto.de/ Informationen über das geplante Krypto-Gesetz. Infos über das Telekommunikationsgesetz finden Sie unter http://www5.inm.de/tkg/.
Ansonsten haben Sie zwei Probleme: Sie müssen sich einen Provider suchen und entsprechende Hard- und Software haben.
Bei der Wahl des Providers können Sie sich zwischen großen, teilweise weltweit operierenden Provider und kleineren lokalen Providern entscheiden. Ich rate Privatpersonen zu den lokalen Providern. Hier im Saarland sind das z.B. der Handshake e.V. oder P.I.L.S. Bei lokalen Provider haben Sie als Kunde eine bessere Position, die Preise sind in der Regel angemessen und die Leistungen gut. Bei Billiganbeitern besteht die Gefahr, daß auch die Leistungen billig sind.
Bei der Hardware werden Sie sich als Privatperson wohl einen PC kaufen. Als Browser rate ich Ihnen Netscape, den man kostenlos ausprobieren kann. Netscape ist der verbreiteste Browser auf dem Internet, es gibt ihn für verschiedene Plattformen und die meisten browserspezifischen Seiten sind für Netscape optimiert. Netscape können Sie auch einsetzen, wenn Sie Windows als Betriebssystem fahren.
Zum Schluß will ich Ihnen noch ein paar Hinweise geben, wo Sie weitere Informationen finden.
Sehr wichtig sind auch die Gesetze, die Sie betreffen werden, sobald Sie einen Internetzugang haben. Unter http://www5.inm.de/tkg/ können Sie sich über das Telekommunikationsgesetz informieren. Sehr brisant ist die derzeit laufende Diskussion über das geplante Kryptographiegesetz. Informieren Sie sich unter http://www.fitug.de/ulf/krypto/verbot.html.
Zum Schluß möchte ich noch
Prof. Werner Zorn zitieren (siehe http://www.garos.de/dik/Vortraege/):
Nun, es liegt jetzt an Ihnen, das zu ändern.
URL dieses Dokumentes: http://r77.de/~ralph/internet.html.
Zur Übersicht der Sachinformation auf r77.de
Autor: Ralph Schäfer